Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es jemanden gibt der mehr fuer die Architektur brennt als ich es getan habe. Diese Wahrnehmung hat immer über meinem Studium an der HfbK in Hamburg und über mir und meinem Leben gestanden. Ich war tief enttäuscht, als ein Prof. mir vorwarf, dass ein von mir favorisiertes Gebäude scheusslich sei, weil es aussähe wie eine geschminkte Frau. Er war der Entwurfsarchitekt an der Hochschule, ich mag geschminkte Frauen.
Es war nicht nur diese Begebenheit, es ging mir um die Frage, was Ästhetik ist und in welchem Zusammenhang die Architektur hierzu steht. Ich fragte daher einen Designprofessor wie es weiter gehen könnte und er gab mir 2 Jahre Asyl. Ich studierte also nun Design. Danach wechselte ich an die Kunstakademie Düsseldorf. Dort arbeitete Ich bei einem, wenn nicht dem angesagtesten Büro Deutschlands, wenn nicht Europas. Dumm nur, dass ich an der HfbK Diplom machen musste. Dort intensivierte sich der Kontakt zur Kunst der ich treu blieb, gleichzeitig musste ich aber auch meinen Lebensunterhalt verdienen. Geblieben ist eine gewisse Skepsis gegenüber den Architekturtheoretikern und so manchem Architekten. Gewachsen ist ein Verständnis für die Architekten insgesamt und die Architektur als solche. Geblieben ist auch die Faszination für die Architektur.
Dieser blog ist nun die Plattform für meine Sicht auf die Architektur. Parteiisch, emotional und hoffentlich gebildet genug um im Diskurs akzeptiert zu werden. Dieser blog stellt damit das digitale Gedächtnis meiner architektonischen Überlegungen dar und soll natürlich auch zum diskutieren anregen.
auf gehts

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